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Atelier 02

Ich drehe meine Gefäße doppelwandig, sie haben also Innenräume. In der japanischen Ästhetik wird der leere Raum zwischen den gefüllten Räumen als Ma bezeichnet. Dem Leerraum wird mindestens die gleiche Bedeutung zugewiesen wie den Dingen, die wir sehen und anfassen können. Er macht die Ganzheit aus. Darum möchte ich, dass die Menschen meine Schalen anfassen, die Oberfläche befühlen und mit ihnen in Kontakt treten. Bis etwas entstehen kann, das über die Form und die Oberfläche hinaus geht.